RETTERSPITZ Bronchial Creme
Anwendungsgebiete: Zur äußeren Anwendung bei Erkältungskrankheiten der Luftwege (wie Schnupfen, Heiserkeit und unkomplizierter Bronchialkatarrh).
Retterspitz Bronchial darf nicht angewendet werden:
Wenn Sie überempfindlich oder allergisch gegen einen Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von Retterspitz Bronchial sind
Bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes)
Bei Asthma bronchiale und Keuchhusten, sowie Pseudokrupp und anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, kann das Einatmen zur Verkrampfung der Bronchialmuskulatur führen
Bei Haut- und Kinderkrankheiten mit Exanthem sowie auf geschädigter Haut, z. B. bei Verbrennungen
Nicht in unmittelbarer zeitlicher Abfolge nach hautreizenden Pflastern
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Bei Inhalation sowie nach Einreiben der Haut sind Reizerscheinungen an Haut und Schleimhäuten, Hustenreiz und verstärkte Verkrampfung der Bronchien (Bronchospasmus) möglich. Folgende Nebenwirkungen können schwerwiegende Folgen haben – wenden Sie daher Retterspitz Bronchial bei deren Auftreten nicht weiter an und suchen Sie möglichst umgehend einen Arzt auf:
Die Inhalation (auch Einatmen der Dämpfe nach äußerer Einreibung) kann selber Symptome wie Atemgeräusche, Atembeschwerden, asthmaähnliche Zustände bis hin zum Atemstillstand auslösen
In Einzelfällen sind Halluzinationen berichtet worden
Kontaktekzeme (Entzündung der Haut) und andere Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut sind möglich
Bei äußerer, großflächiger Anwendung kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen, wie z. B. Nierenschäden und Schäden des zentralen Nervensystems (ZNS), z. B. bei Campher
Andere mögliche Nebenwirkungen:
Levomenthol und Campher können bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren einen Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen